Die vier Phasen
Die Schritte heißen je nach Anbieter etwas anders. So läuft es bei Foxstack:
| Phase | Was passiert | Dauer |
|---|---|---|
| 1. Anfrage | Du beschreibst kurz, was du brauchst und was schon da ist. | Antwort in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden |
| 2. Gespräch und Angebot | Im kostenlosen Erstgespräch geht es um deinen Betrieb, vorhandene Inhalte und dein Budget. Seitenumfang, Funktionen, Korrekturschleifen und Preis stehen danach im Angebot. | nach Absprache |
| 3. Entwurf und Umsetzung | Du prüfst die Gestaltung, wir bauen die Seite, pflegen die Inhalte ein und setzen deine Korrekturen um. | je nach Paket 1–8 Wochen |
| 4. Freigabe und Übergabe | Nach deiner Freigabe geht die Seite online. Du bekommst eine Einweisung, beim Kauf auch alle Zugänge. | danach 30 Tage Support |
Am wichtigsten ist die zweite Phase. Hier wird festgelegt, welche Seiten es gibt, welche Funktionen nötig sind, etwa ein Kontaktformular oder eine Terminbuchung, und wer was liefert. Je genauer das geklärt ist, desto weniger Überraschungen gibt es später.
Wie lange die Umsetzung dauert
- Starter-Webseite (eine Landingpage): 1–2 Wochen
- Business-Webseite (Startseite und Leistungsbereiche): 2–4 Wochen
- Premium-Webseite (bis zu 8 Unterseiten): 4–8 Wochen
- Webseiten-Relaunch (eine bestehende Webseite wird überarbeitet): 2–6 Wochen
Diese Zeiten gelten, wenn die Inhalte vorliegen. Müssen Texte neu geschrieben oder ein Logo mit Markenbasis entwickelt werden, kommt jeweils bis zu eine Woche dazu. Was die Pakete enthalten, steht auf der Seite Webdesign in Gießen.
Checkliste: Das legst du vorher bereit
Nicht alles muss perfekt sein. Je mehr davon vorliegt, desto zügiger läuft die Umsetzung.
Ziel und Zielgruppe
- Was soll die Webseite bringen: Anrufe, Anfragen über ein Formular, Terminbuchungen oder Bewerbungen?
- Wen willst du erreichen: Privatkunden, Firmen, eine bestimmte Region?
- zwei bis drei Webseiten, die dir gefallen, jeweils mit einem Satz, warum
Leistungen und Texte
- deine Leistungen, sortiert nach Wichtigkeit
- vorhandene Texte, zum Beispiel aus Flyern oder von der alten Webseite
- Fragen, die Kunden dir immer wieder stellen. Daraus entstehen gute Texte und ein Bereich mit Antworten.
- Öffnungszeiten, Einzugsgebiet, Telefonnummer und E-Mail-Adresse
Stichpunkte reichen als Grundlage oft aus. Auf Wunsch überarbeiten wir deine Texte (299 bis 999 €) oder schreiben sie neu (699 bis 1.990 €).
Fotos, Logo und Farben
- eigene Fotos von dir, deinem Team, deinem Betrieb und deinen Arbeiten
- Bilder in Originalgröße. Messenger wie WhatsApp verkleinern Fotos beim Versand meist, schick sie besser als Datei oder per Cloud-Link.
- nur Bilder, an denen du die Nutzungsrechte hast. Sind Personen zu sehen, sollten sie einverstanden sein.
- dein Logo als Vektordatei, zum Beispiel SVG oder EPS. Sie lässt sich ohne Qualitätsverlust vergrößern, und wer dein Logo gestaltet hat, kann sie dir meist geben.
- Firmenfarben und Schriften, falls es welche gibt
Noch kein Logo? Dann kläre das vor der Webseite, weil Farben und Gestaltung darauf aufbauen. Ein Logo mit Markenbasis kostet bei uns 799 bis 1.500 €.
Domain, Hosting und Zugänge
Die Domain ist deine Adresse im Netz, zum Beispiel deinbetrieb.de. Das Hosting ist der Speicherplatz, auf dem die Webseite liegt.
- Hast du schon eine Domain? Kläre, bei welchem Anbieter sie liegt und ob du Zugang zum Kundenkonto hast.
- Prüfe, wer als Inhaber der Domain eingetragen ist. Das solltest du oder dein Unternehmen sein, nicht ein früherer Dienstleister.
- Die Domain kann bei deinem bisherigen Anbieter bleiben und wird dann nur auf die neue Webseite umgestellt. Dafür reicht der Zugang zum Kundenkonto.
- Soll eine .de-Domain umziehen, brauchst du den AuthInfo-Code für den Providerwechsel. Ihn erzeugt dein bisheriger Anbieter auf deinen Auftrag. Laut DENIC, der zentralen Registrierungsstelle für .de-Domains, verfällt der Code nach 30 Tagen. Fordere ihn deshalb erst an, wenn der Umzug konkret ansteht.
- Laufen deine E-Mail-Adressen über denselben Anbieter? Dann muss der E-Mail-Umzug mitgeplant werden, damit keine Nachrichten verloren gehen.
- Zugänge zu deinem Google-Unternehmensprofil und zu Social-Media-Kanälen, falls diese verknüpft werden sollen
Angaben für Impressum und Datenschutz
Geschäftliche Webseiten in Deutschland brauchen ein Impressum. Die Pflicht steht seit dem 14. Mai 2024 in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), vorher war sie im Telemediengesetz geregelt. Laut IHK München gehören unter anderem dazu:
- dein Name beziehungsweise der Name des Unternehmens und die vertretungsberechtigte Person, bei einer GmbH also zum Beispiel die Geschäftsführung
- die ladungsfähige Anschrift, ein Postfach reicht nicht
- Kontaktdaten, über die man dich schnell erreicht, am besten Telefonnummer und E-Mail-Adresse
- wenn du in einem Register eingetragen bist, etwa als GmbH oder eingetragener Kaufmann: Rechtsform, Registergericht und Registernummer
- die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Wirtschafts-Identifikationsnummer, falls dir eine erteilt wurde (die normale Steuernummer gehört nicht dazu)
- bei zulassungspflichtigen Tätigkeiten die zuständige Aufsichtsbehörde, bei reglementierten Berufen weitere berufsbezogene Angaben
Für die Datenschutzerklärung zählt, welche Funktionen eingebaut sind, etwa Kontaktformular, Terminbuchung, eingebettete Karten oder Statistik-Tools. Notiere dir also, welche Dienste du nutzen willst.
Foxstack legt Impressum und Datenschutzseite technisch an. Die Inhalte, also deine Angaben und den Text der Datenschutzerklärung, lieferst du. Bei Fragen zu deinen Pflichtangaben helfen deine Kammer (IHK oder Handwerkskammer) oder eine Anwältin beziehungsweise ein Anwalt weiter. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung.
Was Projekte bremst
| Was bremst | Was hilft |
|---|---|
| Texte fehlen oder sind nur halb fertig | früh anfangen, Stichpunkte liefern oder die Texte gleich mit beauftragen |
| Fotos kommen spät oder in schlechter Qualität | einen Fototermin früh einplanen oder vorhandene Bilder vorab sichten |
| Niemand hat Zugang zur Domain | vor dem Start klären, wo die Domain liegt und wer Inhaber ist |
| Feedback dauert, weil viele mitreden | eine Ansprechperson festlegen, die Rückmeldungen bündelt |
| Neue Wünsche mitten im Projekt | Ideen auf eine Liste für später setzen, statt den Umfang laufend zu ändern |
Eine zusätzliche Seite oder eine Terminbuchung lässt sich meist auch später ergänzen. Oft ist es sinnvoller, erst online zu gehen und dann zu erweitern.
Korrekturschleifen gut nutzen
Eine Korrekturschleife heißt: Du siehst einen Stand der Webseite, sammelst alle Änderungswünsche und gibst sie gebündelt zurück. Bei Foxstack ist bei der Starter-Webseite eine Korrekturschleife enthalten, bei der Business-Webseite sind es zwei, bei der Premium-Webseite drei.
- Alles in eine Liste. Lieber einmal vollständig als fünf einzelne Nachrichten.
- Konkret formulieren. „Telefonnummer im Kopfbereich größer“ hilft mehr als „wirkt noch nicht rund“.
- Am Handy prüfen. Schau dir jede Seite auch auf dem Smartphone an.
- Alle Entscheider vorher fragen. Reden Partner oder Team mit, sammle ihre Meinung vor deiner Rückmeldung.
Korrekturen betreffen das, was vereinbart war: Texte, Bilder, Farben, Reihenfolge. Eine neue Funktion ist keine Korrektur, sondern eine Erweiterung, die wir separat besprechen.
Übergabe und die Zeit danach
Damit du unabhängig bleibst, solltest du nach der Übergabe Folgendes haben:
- Zugang zur Domain und zum Hosting
- die Dateien, aus denen die Webseite besteht (der Quellcode)
- eine Erklärung, wie die Seite aufgebaut ist und wie Änderungen ablaufen
Kaufst du deine Webseite bei Foxstack, gehören dir Domain, Zugänge und Quellcode nach dem Launch, und du bist nicht an uns gebunden. Bezahlt wird in zwei Teilen: 50 % bei Projektstart, 50 % nach dem Launch.
Nach dem Launch stehen noch ein paar Dinge an:
- Google-Unternehmensprofil: Trag die Adresse deiner Webseite im Profil ein oder prüf, ob der Link noch stimmt. Wie du das Profil aufsetzt, steht in der Anleitung zum Google-Unternehmensprofil.
- Inhalte aktuell halten: Öffnungszeiten, Preise, Team und Leistungen ändern sich. Plane feste Termine zum Durchsehen ein, etwa einmal im Quartal.
- Technik pflegen: Hosting, SSL-Zertifikat und Backups müssen zuverlässig laufen. Das kannst du selbst übernehmen oder über eine Betreuung abgeben, bei Foxstack ab 49 € im Monat netto. Was die Stufen S, M und L enthalten, steht im Artikel Was kostet eine Webseite?