Die kurze Antwort
Einen Festpreis für „eine Webseite“ gibt es nicht. Du bezahlst vor allem Arbeitszeit, und die hängt von vier Dingen ab: wie viele Seiten du brauchst, welche Funktionen dazugehören, wer Texte und Fotos liefert und wie individuell die Gestaltung sein soll.
Zur Orientierung: Bei Foxstack beginnt eine einseitige Starter-Webseite bei 999 €, eine mehrseitige Business-Webseite bei 1.990 €, jeweils netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Dazu kommen laufende Kosten für Domain und Hosting. Alle Pakete stehen weiter unten in der Preistabelle.
Wovon der Preis abhängt
Umfang: eine Seite oder mehrere
Vielen kleinen Betrieben reicht für den Start eine einzelne Seite (Landingpage) mit den Leistungen, einem kurzen Teil über dich und den Kontaktwegen. Jede weitere Unterseite braucht Aufbau, Gestaltung, Text und einen Test auf Handy und Computer.
Eigene Unterseiten für einzelne Leistungen lohnen sich vor allem, wenn du gezielt mit diesen Leistungen gefunden werden willst, zum Beispiel getrennt mit „Badsanierung“ und mit „Fliesen verlegen“.
Funktionen
Kontaktformular und Anruf-Button gehören zur Grundausstattung. Mehr Aufwand entsteht durch:
- eine Online-Terminbuchung mit Kalender
- ein Redaktionssystem (CMS), mit dem du Texte und Bilder selbst änderst
- eine zweite Sprache
- einen Ratgeber- oder Blogbereich
- Rechner und mehrstufige Anfrageformulare, die genau zu deinem Ablauf passen
Online-Shop, Kundenbereich mit Login oder die Anbindung an eine Datenbank sind eigene Projekte. Seriös kalkulieren lassen sie sich erst nach einem Gespräch.
Inhalte: Texte, Fotos, Logo
Diesen Punkt unterschätzen viele. Bringst du fertige Texte, eigene Fotos und ein Logo mit, sinkt der Aufwand spürbar. Muss das erst entstehen, kommt Arbeit dazu. Bei Foxstack kostet das Überarbeiten vorhandener Texte 299 bis 999 €, neue Texte kosten 699 bis 1.990 € und ein Logo mit kleiner Markenbasis (Farben, Schriften, Bildsprache) 799 bis 1.500 €.
Achte darauf, dass im Angebot steht, wer die Inhalte liefert. Sonst tauchen sie später als Nachtrag auf.
Gestaltung: Vorlage oder eigener Entwurf
Eine Webseite auf Basis einer fertigen Vorlage ist schneller umgesetzt als ein Entwurf, der komplett für dich entsteht. Beides kann gut aussehen. Der Unterschied liegt darin, wie genau Aufbau und Wege zur Anfrage zu deinem Betrieb passen.
Einmalige und laufende Kosten
Viele Angebote nennen nur den Preis für die Erstellung. Für die Planung brauchst du beide Seiten.
| Kostenart | Wann | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Konzept, Gestaltung, Umsetzung | einmalig | der eigentliche Bau der Webseite |
| Texte, Fotos, Logo | einmalig | nur, wenn du sie nicht selbst lieferst |
| Domain | jährlich | deine Adresse, zum Beispiel deinbetrieb.de |
| Hosting und SSL | monatlich oder jährlich | der Server, auf dem die Seite liegt, und die verschlüsselte Verbindung (https) |
| Wartung und Updates | laufend | Technik aktuell halten, Backups, Fehler beheben |
| Änderungen | nach Bedarf | neue Leistungen, Preise, Fotos, Öffnungszeiten |
Bei gekauften Foxstack-Webseiten ist die Domain nicht im Paketpreis enthalten. Für eine .de-Adresse rechnest du je nach Anbieter mit etwa 15 bis 30 € im Jahr.
Hosting und Wartung kannst du selbst übernehmen oder abgeben. Für gekaufte Webseiten gibt es bei Foxstack drei optionale Betreuungspakete:
- S ab 49 € im Monat: Hosting, SSL, technische Erreichbarkeit, monatliches Backup
- M ab 89 € im Monat: zusätzlich Sicherheits- und Performance-Check und eine kleine Änderung pro Monat
- L ab 149 € im Monat: zusätzlich laufende Pflege, bis zu zwei Stunden Änderungen pro Monat und Priorität-Support
Was in ein Angebot gehört
Zwei Angebote mit sehr unterschiedlichen Preisen enthalten oft nicht dasselbe. Diese Punkte fehlen gern oder stehen nur im Kleingedruckten:
- Umfang. Wie viele Seiten und welche Funktionen sind enthalten, und wer liefert Texte, Fotos und Logo?
- Korrekturschleifen. Wie viele Änderungsrunden sind enthalten, und was kostet jede weitere?
- Pflichtseiten. Geschäftsmäßige Webseiten brauchen in Deutschland ein Impressum (§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz) und eine Datenschutzerklärung. Verpflichtet bist du als Betreiber der Seite. Kläre, wer die Inhalte dafür liefert.
- Cookie-Banner. Nutzt du Statistik-Tools oder eingebundene Dienste wie Karten oder Videos, kann eine Einwilligung der Besucher nötig werden. Das Einrichten kostet Zeit und manchmal eine Lizenz für das Banner-Tool.
- Barrierefreiheit. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Bei Webseiten betrifft es vor allem Angebote, über die Verbraucher online Produkte oder Dienstleistungen kaufen, etwa Online-Shops. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten (weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme), sind ausgenommen. Ob es dich betrifft, klärst du am besten mit deiner IHK, deiner Handwerkskammer oder einer Anwältin.
- Bildrechte. Fotos aus dem Netz sind nicht automatisch frei nutzbar, auch Stockfotos haben Lizenzbedingungen.
- Laufende Kosten und Laufzeit. Was kostet der Betrieb pro Jahr, und wie lange bist du gebunden? Eine lange Mindestlaufzeit kann eine günstige Erstellung später teuer machen.
- Eigentum. Ist die Domain auf dich registriert, und bekommst du Zugänge und Dateien, wenn du den Anbieter wechselst?
- Netto oder brutto. Kommt auf den genannten Preis noch Umsatzsteuer?
Die Hinweise zu Pflichtseiten und Barrierefreiheit sind keine Rechtsberatung.
Drei Wege zur eigenen Webseite
Selbst bauen mit einem Baukasten
Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace arbeiten mit Abos. Bei Wix läuft der kostenlose Tarif unter einer Wix-Adresse (nach dem Muster benutzername.wixsite.com/seitenname) und mit Wix-Branding. Für eine eigene Domain brauchst du einen bezahlten Tarif.
Der größte Kostenpunkt ist deine eigene Zeit: Aufbau, Texte, Bilder, Einstellungen für Google und die Pflichtseiten erledigst du selbst. Für wen sich das lohnt, steht im Vergleich Baukasten oder Agentur.
Freiberufliche Webdesigner
Ein Freelancer arbeitet direkt mit dir, ohne Abstimmung über mehrere Ebenen. Preise und Arbeitsweise unterscheiden sich stark, deshalb lohnt der Blick auf frühere Projekte. Frag nach, wer die Seite betreut, wenn er krank oder im Urlaub ist, und ob du alle Zugänge bekommst.
Agentur oder Studio
Hier teilen sich mehrere Leute Gestaltung, Technik und Text, und meist gibt es eine Vertretung, wenn jemand ausfällt. Das kostet in der Regel mehr als ein Baukasten. Frag auch hier, wer konkret an deinem Projekt arbeitet und wie die Betreuung nach dem Start geregelt ist. Mit einem Anbieter aus der Nähe könnt ihr euch außerdem persönlich treffen.
Zur Einordnung: Bei Foxstack aus Fernwald-Steinbach bei Gießen berät dich Talaha Goraya und setzt die Webseite auch selbst um.
Foxstack-Preise zum Vergleich
Damit du Angebote einordnen kannst, hier unsere Webseiten-Pakete. Alle Preise sind netto, dazu kommen 19 % Umsatzsteuer. Den endgültigen Preis legen wir nach dem Erstgespräch fest. Pakete, Abo und Betreuung stehen auch auf der Preisseite.
| Paket | Preis | Umfang | Umsetzung | Korrekturschleifen |
|---|---|---|---|---|
| Starter-Webseite | ab 999 € | Landingpage mit 3–6 Leistungen | 1–2 Wochen | 1 |
| Business-Webseite | ab 1.990 € | mehrseitig, erweitertes Kontaktformular, WhatsApp-Integration | 2–4 Wochen | 2 |
| Premium-Webseite | ab 3.990 € | bis zu 8 Unterseiten, erweiterte SEO-Struktur | 4–8 Wochen | 3 |
| Webseiten-Relaunch | ab 1.490 € | bestehende Webseite überarbeiten | 2–6 Wochen | 2 |
Zusatzbausteine gibt es einzeln: Kalender mit Terminbuchung ab 399 €, Google-Unternehmensprofil optimieren ab 299 €, lokales SEO-Setup ab 499 €, zusätzliche Unterseite ab 149 € pro Seite (mehr als 8 Seiten insgesamt auf Anfrage), zweite Sprachversion ab 299 €.
Bezahlt wird in zwei Teilen: 50 % zum Projektstart, 50 % nach dem Launch. 30 Tage Support danach sind inklusive, und Domain, Zugänge und Quellcode gehören dir.
Statt eines Festpreises kannst du auch monatlich zahlen. Im Webseiten-Abo kostet Abo Start 79 €, Abo Business 129 € und Abo Local 179 € im Monat, dazu einmalig 99 €, 199 € oder 399 € Einrichtung. Hosting, Domain, SSL, Backups und kleine Änderungen sind enthalten: 15 Minuten im Monat bei Start, 30 Minuten bei Business und Local. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate, danach kündigst du monatlich mit einem Monat Frist. Das Abo gibt es für Webseiten mit bis zu fünf Seiten, ohne Shop, Login und Redaktionssystem.
Ob bei dir ein Relaunch reicht oder ein Neubau sinnvoller ist, erklärt der Artikel Relaunch oder neue Webseite.
So sparst du an der richtigen Stelle
- Inhalte vorbereiten. Schreib Leistungen, Preise, Öffnungszeiten und häufige Kundenfragen auf, Stichpunkte reichen. Eigene Fotos von Team, Fahrzeugen oder Arbeiten zeigen deinen Betrieb ehrlicher als Stockbilder.
- Klein starten. Eine fertige Startseite mit klarem Kontaktweg hilft dir mehr als zehn halbfertige Unterseiten. Erweitern kannst du später.
- Nur Funktionen, die du nutzt. Eine Terminbuchung lohnt sich, wenn deine Kunden wirklich online buchen. Sonst reicht ein Anruf-Button.
- Das Google-Profil selbst anlegen. Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos, und du kannst es selbst einrichten. Wie das geht, steht in der Anleitung zum Google-Unternehmensprofil.